Brexit

Brexit, Shutdown, Handelskrieg Sieg Der Zynischen Vernunft

Nebenbei geschieht etwas, das aus früheren Phasen des Protektionismus vertraut ist: Barrieren für den internationalen Handel produzieren viele Verlierer, aber eben auch einige Gewinner. Donald Trump mag in zwei Jahren aus dem Weißen Haus entschwunden sein, und seine Nachfolger mögen sich an die Restaurierung der internationalen Handelsordnung machen. Auch könnten künftige britische Regierungen eine Wiederannäherung nahezu EU betreiben. Aber so einfach werden sie den Zustand vom Sommer 2016 – vor dem Brexit-Referendum, vor der US-Präsidentschaftswahl – nicht wiederherstellen können. Der Ausgangspunkt wird dann der neue Status quo sein: eine US-Wirtschaft, in Teilen geschützt von Zollschranken; eine britische Inselökonomie, deren Lieferverflechtungen hiermit Kontinent stellenweise gekappt sind; ein EU-Haushalt, der durch Zolleinnahmen aufgestockt wird. Vieles mag in Großbritannien nach dem Brexit anziehen, aber britische Handwerker dürften profitieren, wenn ihre günstigeren Wettbewerber aus Polen und anderswo die Insel verlassen müssen. Bereits 2018 waren US- Stahl- und Aluminiumproduzenten Nutznießer steigender Preise infolge der Trumpschen Zölle. Künftig dürften einige Produktionsanlagen in die USA zurückverlagert werden, was den dort Beschäftigten und ihren Gewerkschaftsvertretern nützt (allerdings in relativ geringem Ausmaß, denn diese Betriebe werden hochautomatisiert sein).

Die Geschichte des Stahls beginnt vor 5000 Jahren in Ägypten. Mittelalter: Hochöfen machen es möglich, Stahl zu schmelzen. Industrialisierung: Stahl wird zur Massenware. Die Stahlbarone bändeln mit den Mächtigen an. Die Zukunft liegt in hochwertigen Spezialstählen. Stahl ist eine Legierung, also ein Mischmetall, das durch Zusammenschmelzen mehrerer Stoffe entsteht. Heutzutage gibt es weltweit allzu 2500 genormte Sorten Stahl, alle davon überwiegend aus Roheisen. Roheisen besteht aus dem Element Eisen und überaus drei Prozent Kohlenstoff. Der hohe Kohlenstoffanteil macht Roheisen spröde, auf die weise, dass es leicht zerbricht. Gewonnen wird das Roheisen aus Eisenerz. Heutzutage geschieht dies in Hochöfen. Das dort gewonnene Roheisen wird im Stahlwerk weiter zu Stahl verarbeitet. Stahl hat nur noch einen Kohlenstoffanteil von weniger als zwei Prozent. Das macht das Material weicher, auf die weise, dass es sich wohlan schmieden und walzen lässt. Stahl ist elastisch, aber stabil und widerstandsfähig und deshalb ein beliebter Werkstoff. Doch bis zur Stahlherstellung der heutigen Zeit war es ein langer Weg.

Die Temperatur sollte minimal 870 C° fallen, ggfls. Um O1-Stahl zu glühen, erhitze es auf etwa 1400 C, kühle etwas und mache es wieder langsam. Halten Sie sich bei dieser Hitze, bis das ganze Stück durchgängig bei dieser Temperatur ist. Beginnen Sie, langsam Ihr Feuer oder Ihren Ofen mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 Grad pro Stunde zu kühlen. Nehmen Sie die Temperatur mit dieser Geschwindigkeit auf etwa 1000 Grad F herunter und beschleunigen Sie dann die Kühlung. Nach dem Bearbeiten des Metalls für eine Zeit kann die Spannung durch Erhitzen des Metalls inmitten von 1050 bis 1200 Grad F. freigesetzt werden. Lassen Sie es an der Luft abkühlen. Dies ist als Entlasten bekannt. Bevor ein Stück O1-Stahl gehärtet wird, muss es auf etwa 1100 Grad F vorgewärmt und dann auf 1500 Grad F für die eigentliche Härtung gebracht werden. O1 muss in Öl abgeschreckt und sofort vergütet werden. O1 kann zwischen 300 und 600 Grad F temperiert werden. Je niedriger die Hitze ist, desto weicher wird das Temperament.

Nach Maren Eggert und Sibel Kekilli hat nun die hochgehandelte türkischstämmige Schauspielerin Almila Bagriacik („4 Blocks“) die Rolle des weiblichen Sidekick übernommen. Lustig ging es los, unentschieden ging es weiter, ernst soll es werden. Alwara Höfels, Karin Hanczewski und Martin Brambach hatten in den ersten Folgen sehr zu kämpfen dabei unausgegorenen Konzept des MDR. Höfels zog inzwischen die Konsequenzen und verabschiedete sich vom Dresden-„Tatort“. Ihren Part wird demnächst Cornelia Göschel übernehmen. Endgültig Punk: Wotan Wilke Möhring als Kommissar Falke hört Punk und trägt zum Schlafen wie zum Ermitteln ein fadenscheiniges Ramones-Shirt. Erst war er in Hamburg unterwegs, dann musste er Til Schweiger die Stadt überlassen und zog ins norddeutsche Umland ab, jetzt darf er wieder in Hamburg ermitteln. In der Rolle der Co-Ermittlerin agiert Franziska Weisz als Julia Grosz. Zwei Folgen im Jahre des Herrn. Eva Löbau als Franziska Tobler und Hans-Jochen Wagner als Friedemann Berg benötigen keine Dialogfanfaren oder exotische Rollenbiografien.

Keinen Geringeren als den Staatssekretär Robert Murphy beauftragte das amerikanische Außenministerium, dabei Geschäftsmann aus Düsseldorf zu verhandeln. Denn der Plan, den der Deutsche in Washington vortragen wollte, versprach den amerikanischen Kohlengruben, die an Absatzmangel kranken, einen ansehnlichen Dauermarkt. Tagen in der Woche, weil sie ihre Kohlen sitzenbleiben auf. Der Konzernherr Willy Schlieker aus Düsseldorf machte sich anheischig, dem Staatssekretär nachzuweisen, daß es Kunden gibt, die diese Kohle kaufen können, ebenso wie kaufen müssen: Westeuropa, nun gar aber Westdeutschland. Schlieker rechnete dem Staatssekretär vor, daß der deutsche Energiebedarf von 81 233 Millionen Kilowattstunden (1956) in den nächsten Jahren so hochschnellen werde, daß Westdeutschland große Mengen Kohle auswärtig kaufen muß. In diesem Jahre würden über die Maßen 15 Millionen Tonnen Kohle importiert werden, 1960 schon 20 Millionen. Den Bedarf, meinte Schlieker, könnten die pennsylvanischen Gruben befriedigen, wenn man ihm die Möglichkeit gebe, die Kohle nach Europa schaffbar: Zu diesem Zwecke müsse ihm die amerikanische Regierung 24 Liberty-Schiffe aus ihrer eingemotteten Reserve-Flotte verkaufen. Den gleichen Vers trug Willy Schlieker dem Chef der amerikanischen BergarbeitergeWerkschaften, John L. Lewis, vor.

Die braunen Rohre im linken Bild sind sog. Kerne. In ihrer Stelle wird das Werkstück Hohlräume erhalten. Bei der Gestaltung der Gussformen muss die Schwindung der Gussteile beim Abkühlen beachtet werden, sie beträgt im sinne Material 0,5 – 2 %. Die Formen und Modelle müssen dementsprechend überschreiten. Der Konstrukteur muss bei der Festlegung der Wandstärke nicht nur der Bauteilfestigkeit Denken, sondern auch der gießtechnischen Machbarkeit: zu große Wandstärken können zu Problemen führen (siehe Gussfehler). Besonders dünne Wandstärken (z. B. bei Rippen) lassen sich nur herstellen, wenn Flüssigkeitsdruck und Fließgeschwindigkeit hoch genug und die Formwände glatt genug sind. Ansonsten ist die Formfüllung nicht gegeben und das Werkstück enthält Lücken. Gussformen müssen meist Formschrägen (auch Aushebeschrägen genant) erhalten, damit das Werkstück nach dem Guss aus der Form gehoben werden kann. Sie werden aus Quarzsand oder Ton hergestellt und mit Bindemitteln gefestigt. Ihre Gestalt erhalten sie entweder per Hand oder indem ein Modell des Produkts wie ein Stempel in den Sand gepresst wird.

Er ist der höchstbezahlte Manager in Deutschland. Höhe der Dividende bestimmt wird. Beispiel: Gehalt 10 000 Mark je Monat plus 10 000 Mark je Jahr das erwirtschaftete Prozent Dividende. Bei zehn Prozent Gewinnanteil für die Aktionäre kassiert ein Vorstandsmitglied mithin 220 000 Mark Zeitpunkt. Westdeutschlands Steinkohlenbergbau liefert den Beweis dafür, daß die Arrivierten sich selbst dann oben halten, wenn die Branche in eine schwere Absatzkrise gerät: 200 000 Kumpel verloren wegen der Absatznöte an der Ruhr ihre Arbeitsplätze, aber nicht einmal ganz wenige Vorstandsmitglieder. Lediglich das Selbstbewußtsein der Kohle-Manager hat ein wenig gelitten. Die Bergassessoren, einst zu Geburtstagen und Festlichkeiten hierbei Tsching-Bumm der uniformierten Bergmannskapellen begrüßt, hielten sich seit Adam und Eva für die Creme des deutschen Managements. Sogar wenn nur einer Manager sein Unternehmen in die Bredouille führt, braucht er noch nicht am Hungertuch zu nagen. Mißerfolge schädigen zwar seinen Ruf und drücken ihn im Karteikasten der Werber um einige Gehaltsstufen hinunter. Schlimmstenfalls aber wird der Pechvogel der Floskel „übereinstimmend“ außer Dienst geschickt. Allgemein sichern sich Vorstandsmitglieder mit ihrem zweiten oder dritten Fünf-Jahres-Kontrakt für den Fall des Ausscheidens eine Versorgung von monatlich etwa 5000 Mark. Den Rekord stellte Phoenix-Rheinrohr-Chef Goergen auf, der sich nach zehn Dienstjahren sein Ausscheiden mit 2,6 Millionen Mark bar zahlen ließ. Da mithin nicht einmal das Schicksal von Versagern abschreckend wirkt – gegenüber etwa bei einem vollhaftenden Unternehmer – steigt die Zahl der Manager-Anwärter stetig an. Durchschnittlich 150 bis 200 Bewerber fühlen sich durch jede Anzeige der Personalexperten Schubart und Kroeber-Keneth aufgerufen, es den Top-Managern der Bundesrepublik gleichzutun. Es schreckt sie nicht, daß Untersuchungen des Professors Dr. O. Graf zufolge achtmal mehr 50- bis 65jährige Manager den Herztod erleiden als Otto Normalbürger gleichen Alters. Das persönliche Ansehen, die Macht über Tausende von Arbeitnehmern und schließlich das Salär scheinen vielen selbst den Einsatz des Lebens wert.

Obendrein fordert der israelische Ministerpräsident von allen Deutschen, alten und jungen, Schuldgefühle gegenüber den Opfern des Nazi-Terrors. Mit unnachsichtigem Haß verfolgt er das Volk, dessen verbrecherisches Regime seine Familie und Millionen Juden hinmorden ließ. Begin erneuert die These von welcher Kollektivschuld, die in den ersten Jahren der Bundesrepublik diskutiert wurde, von welcher die Nachkriegsdeutschen aber schon bald aufatmend wieder Abstand nahmen. Der erste deutsche Bundespräsident, Theodor Heuss, sprach vielmehr 1949, unter allgemeinem Beifall, von „Kollektivscham“. Bei allem Zorn über die Beschimpfungen aus Jerusalem war der Kanzler seit Adam und Eva entschlossen, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen. Schon am vorletzten Wochenende, nach den ersten Attacken von Außenminister Jizchak Schamir, hatte Schmidt seinen Regierungssprecher Kurt Becker angewiesen, kühl und zurückhaltend zu antworten. Schamir war noch vor seinem Chef Begin grob geworden. Der Bundesaußenminister hatte anfangs zu noch mehr Vorsicht geraten. Während der Nato-Konferenz in Rom zensierte Hans-Dietrich Genscher den Becker-Spruch mit „nicht gut“. Doch die Empfehlungen des ängstlichen Taktikers waren überflüssig.

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